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Gotteswort

29. April 2019


Hl. Katharina von Siena (F)

Ordensfrau, Kirchenlehrerin, Schutzpatronin Europas

Katharina Benincasa, von Siena, geb. 1347, zeichnete sich schon als Kind durch ihre Gottesliebe aus. Mit 16 Jahren trat sie der Schwesternschaft des heiligen Dominikus bei, lebte aber im Haus ihrer Familie. Mystisch begabt, pflegte sie eine tiefe Verbundenheit mit Christus, dem Erlöser. Als Ratgeberin hat sie, durch eine umfangreiche Korrespondenz und viele Aussprachen, speziell die Reform des Ordenslebens, den Frieden zwischen den Städten und die Einheit der Kirche (abendländisches Schisma!) gefördert. Als Gesandte von Florenz ging sie nach Avignon und konnte Gregor XI. zur Rückkehr nach Rom bewegen. Sie starb 1380 in Rom, wo sie in S. Maria sopra Minerva bestattet ist.

Die heilige Katharina von Siena wurde nur 33 Jahr alt, ist aber zu hoher, ja mystischer Geistigkeit gelangt und hat gleichzeitig Grosses bewirkt in der Kirche ihrer Zeit, um die es nicht gut bestellt war.

Kyrie

Christus, du bist der Gesandte der Liebe Gottes. Herr, erbarme dich.
Du bist unser Fürsprecher beim Vater. Christus, erbarme dich.
Du bist gütig und demütig von Herzen. Herr, erbarme dich.

Tagesgebet

Allmächtiger, ewiger Gott, du hast der heiligen Katharina von Siena das Leiden Christi und die Wunden seiner Kirche vor Augen gestellt. Im Dienst an der Kirche wurde ihre Liebe zu einem lodernden Feuer. Mache auch uns, die wir zu Christus gehören, bereit, die Leiden seiner Kirche mitzutragen, damit einst seine Herrlichkeit an uns offenbar wird. Darum bitten wir durch Jesus Christus, deinen Sohn, unseren Herrn und Gott, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.

1. Lesung

1 Joh 1,5–2,2

Licht und Finsternis

Das ist die Botschaft, die wir von ihm gehört haben und euch verkünden: Gott ist Licht und keine Finsternis ist in ihm. Wenn wir sagen, dass wir Gemeinschaft mit ihm haben, und doch in der Finsternis leben, lügen wir und tun nicht die Wahrheit. Wenn wir aber im Licht leben, wie er im Licht ist, haben wir Gemeinschaft miteinander und das Blut seines Sohnes Jesus reinigt uns von aller Sünde.

Wenn wir sagen, dass wir keine Sünde haben, führen wir uns selbst in die Irre und die Wahrheit ist nicht in uns. Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht; er vergibt uns die Sünden und reinigt uns von allem Unrecht. Wenn wir sagen, dass wir nicht gesündigt haben, machen wir ihn zum Lügner und sein Wort ist nicht in uns. Meine Kinder, ich schreibe euch dies, damit ihr nicht sündigt. Wenn aber einer sündigt, haben wir einen Beistand beim Vater: Jesus Christus, den Gerechten. Er ist die Sühne für unsere Sünden, aber nicht nur für unsere Sünden, sondern auch für die der ganzen Welt.

Licht und Finsternis

Wie Tag und Nacht unterscheiden sich der Glaube an die Menschwerdung Gottes in Christus vom Unglauben und von der Sünde. – Diese Lesung wurde für das Fest der heiligen Katharina ausgewählt, weil sie betont, dass der Übergang von der Finsternis in das Licht durch das Leiden Christi, durch sein „Blut“, erfolgt. Katharina war eine Verehrerin dieses Geheimnisses.

Antwortspalm

Psalm 103,1–4.8–9.13–14.17–18


R: Lobe den Herr, meine Seele.


Lobe den Herrn, meine Seele,
und alles in mir seinen heiligen Namen!
Lobe den Herrn, meine Seele,
und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat:

Der dir all deine Schuld vergibt
und all deine Gebrechen heilt,
der dein Leben vor dem Untergang rettet
und dich mit Huld und Erbarmen krönt.

Der Herr ist barmherzig und gnädig,
langmütig und reich an Güte.
Er wird nicht immer zürnen,
nicht ewig im Groll verharren.

Wie ein Vater sich seiner Kinder erbarmt,
so erbarmt sich der Herr über alle, die ihn fürchten.
Denn er weiss, was wir für Gebilde sind;
er denkt daran: Wir sind nur Staub.

Doch die Huld des Herrn währt immer und ewig
für alle, die ihn fürchten und ehren;
sein Heil erfahren noch Kinder und Enkel;
alle, die seinen Bund bewahren,
an seine Gebote denken und danach handeln.

Ruf vor dem Evangelium

Halleluja. Halleluja. Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde; weil du den Unmündigen
die Geheimnisse deines Reiches offenbart hast. Halleluja.

Evangelium

Mt 11,25–30

Der Dank an den Vater – Das leichte Joch Jesu

In jener Zeit sprach Jesus: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, weil du all das den Weisen und Klugen verborgen, den Unmündigen aber offenbart hast. Ja, Vater, so hat es dir gefallen. Mir ist von meinem Vater alles übergeben worden; niemand kennt den Sohn, nur der Vater, und niemand kennt den Vater, nur der Sohn und der, dem es der Sohn offenbaren will.

Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen. Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin gütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seele. Denn mein Joch drückt nicht und meine Last ist leicht.

Wenn man sich auf Jesus einlässt.

Es gibt Leute, die selber alles zu wissen meinen. Jesus rühmt sie nicht. Er preist jene, die für ihn und seine Botschaft offen sind, weil er mit seinem Vater unmittelbar und voll verbunden ist. – Wer sich auf Jesus einlässt, nimmt eine Verpflichtung, ein „Joch“, auf sich. Das stellt Jesus nicht in Abrede. Aber sein „Joch“ ist nicht eine von aussen auferlegte Belastung. Es ist eine willig und mit der Kraft Jesu getragene Bindung an ihn, die es uns leicht werden lässt um’s Herz.

Fürbitten

Herr Jesus Christus, du hast uns eingeladen, deine Nähe zu suchen.

  • Segne die dir geweihten Ordensfrauen und schenke ihnen die Gabe der Weisheit.
  • Hilf den Autoritäten, Rechte und Würde der Frau zu schützen.
  • Erhalte der Jugend eine Umwelt, die zu allem Guten und Schönen begeistert.
  • Vertiefe in uns selber die Liebe zu Dir, dem Gekreuzigten und Auferstandenen.

Herr Jesus Christus, das Leben der heiligen Katharina erfülle uns mit Freude; sie empfehle uns dir, unserem Herrn.

Schlussgebet

Herr, unser Gott, das Brot des Himmels, das wir empfangen haben, hat auf wunderbare Weise auch das irdische Leben der heiligen Katharina genährt; uns sei dieses Sakrament die Speise für das ewige Leben. Darum bitten wir durch ihn, Christus, unseren Herrn.

 
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