Gemeinschaft

Seelsorge

Kultur

Schulen/Betriebe

Umfeld
Gottes Wort
Sonntag
Montag
Dienstag
Mittwoch
Donnerstag
Freitag
Samstag

>> Home

[ print ]

 

Gotteswort

13. Juli 2018


Freitag der 14. Woche im Jahreskreis

Wir erleben heute eine Inflation der Worte. Wegwerfworte! Doch wir schätzen die Treue zum Wort. „Ein Mann, ein Wort.“ Ein gegebenes Wort ist zu halten. Die erste Lesung wird aufrufen, das Wort als Gabe vor Gott zu bringen. Das Evangelium berichtet von der Sendung der Jünger, das Wort zu verkünden das Jesus selber ist.

Hl. Heinrich II. und hl. Kunigunde (g)

Kaiserpaar

Heinrich II. wurde von Bischof Wolfgang und Abt Ramwold (Regensburg) erzogen. Nach seinem Vater, Heinrich dem „Zänker“, wurde er Herzog von Bayern, nach dem Tod von Otto III. (1002) wurde er deutscher König. 1014 wurde er mit seiner Gemahlin Kunigunde in Rom zum Kaiser gekrönt. Heinrich sicherte durch kluges und energisches Handeln den Frieden. Er förderte Kirchen und Klöster, um in der Kirche einen sicheren Rückhalt für das Reich zu finden. Er war Förderer des Reformmönchtums (Gorze, St. Maximin in Trier, Einsiedeln). + 1024.
Kunigunde, aus Luxemburg stammend, wurde die Gemahlin von Heinrich II. Während Abwesenheiten des Gemahls amtierte sie als Regentin des Reiches. Sie war eine Wohltäterin von Kirchen und Klöstern. Nach dem Tod des Gemahls nahm sie den Schleier als Benediktinerin in Kaufungen. Neben ihrem Gemahl ist sie Patronin der Oblaten und Oblatinnen der Benediktinerklöster. + 1039.

Kyrie

Christus, Du sendest die Apostel mitten in die Welt. Herr, erbarme dich.
Durch sie spricht der Geist des Vaters. Christus, erbarme dich.
Du bist unser Beistand in jeder Gefahr. Herr, erbarme dich.
 

Tagesgebet

Gott, du suchst Menschen, die von dir sprechen und der Welt deine gute Botschaft weitersagen. Hilf uns, Trägheit und Menschenfurcht zu überwinden und deine Zeugen zu werden – mit unserem ganzen Leben. Darum bitten wir durch Jesus Christus, deinen Sohn, unsern Herr und Gott, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.

1. Lesung

Hos 14,2–10

Umkehr und Rettung

Kehr um, Israel, zum Herrn, deinem Gott! Denn du bist zu Fall gekommen durch deine Schuld. Kehrt um zum Herrn, nehmt Worte (der Reue) mit euch und sagt zu ihm: Nimm alle Schuld von uns und lass uns Gutes erfahren! Wir danken es dir mit der Frucht unserer Lippen. Assur kann uns nicht retten. Wir wollen nicht mehr auf Pferden reiten und zum Machwerk unserer Hände sagen wir nie mehr: Unser Gott. Denn nur bei dir findet der Verwaiste Erbarmen.

So spricht der Herr: Ich will ihre Untreue heilen und sie aus lauter Grossmut wieder lieben. Denn mein Zorn hat sich von Israel abgewandt. Ich werde für Israel da sein wie der Tau, damit es aufblüht wie eine Lilie und Wurzeln schlägt wie der Libanon. Seine Zweige sollen sich ausbreiten, seine Pracht soll der Pracht des Ölbaums gleichen und sein Duft dem Duft des Libanon.

Sie werden wieder in meinem Schatten wohnen; sie bauen Getreide an und gedeihen wie die Reben, deren Wein so berühmt ist wie der Wein vom Libanon. Was hat Efraim noch mit den Götzen zu tun? Ich, ja ich, erhöre ihn, ich schaue nach ihm. Ich bin wie der grünende Wacholder, an mir findest du reiche Frucht.

Wer weise ist, begreife dies alles, wer klug ist, erkenne es. Ja, die Wege des Herrn sind gerade; die Gerechten gehen auf ihnen, die Treulosen aber kommen auf ihnen zu Fall.

Sein Wort geben und Wort halten

Am Schluss des Hosea–Buches ertönt wieder der prophetische Ruf zur Umkehr. Die Israeliten sollen sich Gott zuwenden, und sie sollen nicht mit leeren Händen vor Gott hintreten. Sie müssen nicht materielle Gaben bringen, sondern sollen ihr Wort geben, dass sie ihre Hoffnung einzig auf Jahwe, auf nichts und niemand sonst setzen. Wenn Israel umkehrt, wird Gott ihm nahe sein, ihm Leben, Freude und Sicherheit spenden.

Antwortspalm

Psalm 51,3–4.8–9.12–14.17


R: Mein Mund soll deinen Rum verkünden, Herr.


Gott, sei mir gnädig nach deiner Huld,
tilge meine Frevel nach deinem reichen Erbarmen!
Wasch meine Schuld von mir ab
und mach mich rein von meiner Sünde!

Lauterer Sinn im Verborgenen gefällt dir,
im Geheimen lehrst du mich Weisheit.
Entsündige mich mit Ysop, dann werde ich rein;
wasche mich, dann werde ich weisser als Schnee.
Erschaffe mir, Gott, ein reines Herz
und gib mir einen neuen, beständigen Geist!
Verwirf mich nicht von deinem Angesicht
und nimm deinen heiligen Geist nicht von mir!

Mach mich wieder froh mit deinem Heil
mit einem willigen Geist rüste mich aus!
Herr, öffne mir die Lippen
und mein Mund wird deinen Ruhm verkünden.

Ruf vor dem Evangelium

Halleluja. Halleluja. Selig seid ihr, wenn ihr um meinetwillen leiden müsst. Euer Lohn im Himmel wird gross sein. Halleluja.

Evangelium

Mt 10,16–23

Aufforderung zum furchtlosen Bekenntnis

Jesus sagte zu den Aposteln: Seht, ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe; seid daher klug wie die Schlangen und arglos wie die Tauben!

Nehmt euch aber vor den Menschen in Acht! Denn sie werden euch vor die Gerichte bringen und in ihren Synagogen auspeitschen. Ihr werdet um meinetwillen vor Statthalter und Könige geführt, damit ihr vor ihnen und den Heiden Zeugnis ablegt.

Wenn man euch vor Gericht stellt, macht euch keine Sorgen, wie und was ihr reden sollt; denn es wird euch in jener Stunde eingegeben, was ihr sagen sollt. Nicht ihr werdet dann reden, sondern der Geist eures Vaters wird durch euch reden.
Brüder werden einander dem Tod ausliefern und Väter ihre Kinder, und die Kinder werden sich gegen ihre Eltern auflehnen und sie in den Tod schicken. Und ihr werdet um meines Namens willen von allen gehasst werden; wer aber bis zum Ende standhaft bleibt, der wird gerettet.

Wenn man euch in der einen Stadt verfolgt, so flieht in eine andere. Amen, ich sage euch: Ihr werdet nicht zu Ende kommen mit den Städten Israels, bis der Menschensohn kommt.

Im Vertrauen auf das Wort

“Ich sende euch.“ Dieses eine Wort Jesu ist die einzige Ausrüstung, die er seinen Jüngern gibt. Sie haben bei ihrer Verkündigung mit Widerstand zu rechnen und damit, dass sie bis aufs Blut verfolgt werden. In den Jahren, da Lukas diesen Text niederschrieb, musste überall mit Verfolgungen gerechnet werden. Heute gibt es Verfolgungen, aber nicht überall. Doch wird unser Glaube in die gleiche Ecke abgestellt wie hundert andere religiöse und pseudo–religiöse Ideen. Jesus mahnt uns nicht zu einem lautstarken Draufgängertum, sondern mehr zu Ausdauer und Durchhalten, im Vertrauen auf die Kraft des Geistes.

Fürbitten

Herr Jesus Christus, Du hast uns den Beistand des Heiligen Geistes verheissen:

  • Steh den Gläubigen bei, die unter Verfolgung oder Verachtung leiden.
  • Stärke die Armen und die Unterdrückten und bewege die Herzen der Wohlhabenden
  • Schenke neues Vertrauen allen, die schwer an ihrem Leben tragen.
  • Erneuere durch dein Wort uns selber in Glauben, Hoffnung und Liebe.

Barmherziger Gott, dein Sohn hat die Schwäche der menschlichen Natur auf sich genommen. Schenke deinem Volk seinen Geist, seine Geduld und Kraft. So bitten wir durch ihn, Christus, unsern Herrn.

Schlussgebet

Herr, du hast uns mit reichen Gaben beschenkt. Lass uns in der Danksagung verharren und einst die Fülle des Heils erlangen. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.

 
Akzeptieren

Diese Website verwendet Cookies. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich damit einverstanden, dass Cookies gesetzt werden. Mehr erfahren